Leitfaden 2026
Stream-Spenden und Steuern: die Grundlagen
Wer im Stream Spenden empfängt, bekommt Geld, und die Steuerfrage kommt schnell. Steuerregeln sind national: Österreich und Luxemburg haben jeweils eigene Finanzbehörden, Meldepflichten und Grenzen. Dieser Ratgeber fasst die Grundsätze zusammen, die in den meisten Ländern gelten, und zeigt dir, wo du deine eigene Situation prüfst. Das ist keine persönliche Beratung: Was für dich gilt, hängt von deinem Land, deiner Tätigkeit und deinem Einkommen ab.
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Auf einen Blick
- Einkünfte aus dem Streaming, Spenden inklusive, musst du in der Regel angeben.
- Status, Meldepflichten und Grenzen unterscheiden sich zwischen Österreich und Luxemburg.
- Führ genaue Aufzeichnungen über Spenden, Gebühren und Auszahlungen.
- Im Zweifel: beim BMF bzw. FinanzOnline (Österreich) oder bei der ACD (Luxemburg) nachsehen oder eine Steuerberatung fragen.
Deine Steuererklärung vorbereiten
- Geh deine Spenden und Auszahlungen in deinem Dashboard durch.
- Zähl deine Streaming-Einnahmen nach Quelle zusammen.
- Prüf deine Pflichten beim BMF über FinanzOnline oder bei der ACD in Luxemburg.
- Frag eine Steuerberatung, wenn deine Situation komplex ist.
Ist eine Spende von Zuschauer:innen Einkommen?
In den meisten EU-Ländern gelten Spenden, die du im Rahmen deiner Streaming-Tätigkeit bekommst, als Einkommen, weil sie mit Inhalten verbunden sind, die du anbietest. Ob etwas Spende heißt, entscheidet nicht über die steuerliche Behandlung, und ein privates Geschenk zwischen Personen kann anders behandelt werden. Plattformen und Zahlungsanbieter können erhaltene Beträge außerdem an Finanzbehörden melden.
Jedes Land hat eigene Regeln
Ob du dich als selbständig melden musst, ab welchem Betrag und wie Sozialversicherungsbeiträge funktionieren, wird national geregelt. Grenzen und Sätze ändern sich, prüf sie also jedes Jahr auf der offiziellen Website deiner Finanzbehörde. In Österreich ist das das Bundesministerium für Finanzen (BMF) mit FinanzOnline, in Luxemburg die Administration des contributions directes (ACD). Jede DonoLink-Länderseite nennt die zuständige Finanzbehörde des jeweiligen Landes.
Was du festhalten solltest
Damit du deine Erklärung mit gutem Gefühl abgibst:
- Den Bruttobetrag und das Datum jeder Spende.
- Die DonoLink-Gebühren (3,5 %) und die Stripe-Gebühren.
- Die Auszahlungen, die auf deinem Bankkonto eingegangen sind.
- Deine anderen Streaming-Einnahmen: Abos, Bits, Sponsoren.
Was DonoLink dir liefert
Dein Dashboard listet jede Spende mit Betrag, Gebühren und Nettobetrag in der Währung deines Kontos auf. Der Tab Transaktionen bündelt deine Spenden und die Rechnungen für die DonoLink-Gebühren, und deine Auszahlungen aufs Bankkonto siehst du in Stripe. Diese Unterlagen erleichtern deine Steuererklärung und die Arbeit deiner Steuerberatung.
Häufige Fragen
Muss ich meine Twitch-Spenden angeben?
Meist ja. In den meisten EU-Ländern zählen Spenden aus deiner Streaming-Tätigkeit als Einkommen. Prüf deinen Fall beim BMF bzw. über FinanzOnline in Österreich, bei der ACD in Luxemburg oder mit einer Steuerberatung.
Muss ich mich als selbständig melden?
Das hängt von deinem Land ab und davon, wie regelmäßig und wie hoch deine Streaming-Einnahmen sind. Jedes Land legt eigene Regeln fest; prüf sie bei deiner nationalen Finanzbehörde.
Liefert DonoLink Unterlagen?
Ja. Jede Spende wird mit Gebühren und Nettobetrag aufgelistet, und die Rechnungen für die DonoLink-Gebühren findest du im Tab Transaktionen.